Verwünscht, verhext, verzaubert – Eine Kurzgeschichte

eva-bolsani-verwuenscht-verhext-verzaubert-eine-kurzgeschichte-1170x650Um die Zeit bis zum Erscheinen des nächsten Groschenromans zu verkürzen, findet ihr hier als kleines Intermezzo eine romantische Kurzgeschichte.

In dieser kurzen Liebesgeschichte muss Jana zusehen, wie ihre Kollegin zu ungewöhnlichen Mitteln greift, um die Aufmerksamkeit ihres Traummannes zu erhalten: Sie nimmt die Dienste einer Hexe in Anspruch. Jana versucht, ihr die vermeintliche Schnapsidee auszureden, geht sogar so weit, die Hexe selbst aufzusuchen. Doch dann kommt alles ganz anders als geplant.
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Leseprobe

Vor dem Geschäft von Madame Lestrade wartete jedoch eine böse Überraschung: Der Laden war zu. Verärgert rüttelte Jana an der Tür, doch nichts rührte sich.

Das war doch wirklich wie – verhext!

Doch dann hörte sie ein leises Krachen, das eindeutig aus dem Hof hinter dem Haus kam. Jana spitzte die Ohren. Da – das gleiche Geräusch.

Offenbar war die Hexe im Garten beschäftigt. Entschlossen, die ganze Angelegenheit endlich zu einem Ende zu bringen, straffte Jana die Schultern, öffnete ein kleines Gartentürchen und betrat den schmalen Kiesweg, der hinter das Haus führte.

Kaum war sie um die Hausecke gebogen, blieb sie wie angewurzelt stehen. Nicht nur, dass sie in einem kargen Hinterhof und nicht inmitten blühender Kräuterpflanzen stand. Anstatt auf die Kräuterhexe zu treffen, starrte sie plötzlich auf einen blonden Hinterkopf, außerordentlich männliche Schultern, einen breiten Rücken, der nach einer schmalen Taille in einen knackigen Hintern …

Jana schloss für einen Moment die Augen. Das war definitiv nicht die Hexe!